Ensemble Esperanza – Nordic Suites

Das ENSEMBLE ESPERANZA wurde mit dem „Special Achievement Award 2017“ bei den „International Classical Music Awards“ ausgezeichnet.


Ensemble Esperanza – Nordic Suites

Das ENSEMBLE ESPERANZA wurde im Winter 2015 durch die Internationale Musikakademie in Liechtenstein im Rahmen einer ganzheitlichen musikalischen Ausbildung gegründet. Abgesehen von der Konzertmeisterin besteht es aus Stipendiatinnen und Stipendiaten der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein, die aus ganz Europa für verschiedene Projekte zusammenkommen. Sein Debüt feierte das junge Ensemble im Februar 2015 beim 5. FESTIVAL NEXT GENERATION in Bad Ragaz, wo es mit drei verschiedenen Konzerten große Erfolge feierte und von der internationalen Presse in den höchsten Tönen gelobt wurde. Inzwischen hat das ENSEMBLE ESPERANZA bereits sehr erfolgreiche Konzerte in Deutschland, Liechtenstein, Österreich und in der Schweiz gegeben und ist mit hervorragenden Solisten aufgetreten. Das ENSEMBLE ESPERANZA wird von seiner Konzertmeisterin Chouchane Siranossian geleitet. Die Mitglieder des Ensembles, dessen Repertoire sich von barocken Werken bis hin zur zeitgenössischen Musik erstreckt, stammen aus 12 verschiedenen Ländern Europas.


Florian Glemser – Robert Schumann

Hin und wieder taucht ein atemberaubendes Talent in der Musikszene auf — Florian Glemser gehört dazu. Während des Spiels schafft Glemser um sich eine einzigartige Aura, eine Stille, die aus einer ungewöhnlichen Kombination von musikalischem Instinkt, Ehrerbietung für den Komponisten, und seiner ganz speziellen Kommunikationsgabe hervorgeht. In seinen Interpretationen gelingt es ihm, die Wünsche des Komponisten und seine eigene starke, aber zugleich überaus subtile und elegante Persönlichkeit in beispielhafter Symbiose zu verbinden.

Mit dieser CD stellt Florian Glemser sein ganz eigenes, tiefgreifendes Verständnis der Werke Robert Schumanns unter Beweis. Die Heiterkeit und Depression, die Obsession und der Wahnsinn, die Zärtlichkeit und Agressivität, die Resignation, aber vor allem auch Liebe und Schönheit sind auf behutsame und gedankenvolle Weise in die Struktur der musikalischen Darbietung eingearbeitet. Glemsers kraftvolle Interpretation ist überaus klangfarbig und verbirgt ungeahnte Tiefen; sie führt den Hörer auf eine faszinierende Reise in die gequälte Psyche des Komponisten. Diese Aufnahme gewährt einen seltenen Einblick in die Musik Schumanns und lädt immer wieder zum Hören ein.
Janina Fialkowska


Duo Praxedis – grand duet – Originalwerke für Harfe & Klavier

Große Dinge sind im musikalischen Europa des späten 18. Jahrhunderts geschehen: Umwälzungen, die die Instrumente, die musikalischen Formen, die Aufführungspraxis und den Geschmack betrafen, all das verbunden vor allem mit der sozialen Erneuerung der aufkommenden Bourgeoisie. Das Klavier ersetzt das Cembalo, die barocken Formen geraten in Vergessenheit, die Sonatenform setzt sich durch, zunehmend von den großen Komponisten verwendet. Neue Formen, freier und fantasiereicher, treten in Erscheinung: die Variation zum Beispiel weist bereits mit den großen Wiener Komponisten eine starke Neigung zur theatralischen Thematik auf, von der Improvisation in Salons bis hin zum Sonatensatz. Ein weiterer Aspekt, charakteristisch für die Vorklassik, wird von Bedeutung: der musikalische Dilettantismus, der mehr als ein Jahrhundert lang zum besten Kunden der verschiedenen Musikverlage wird, die bestrebt sind, den Geschmack der Kunden mit meist bescheidenen instrumentalen Fähigkeiten zu befriedigen. Das Klavier erhält eine soziale Bedeutung, gleichlaufend mit der Geschwindigkeit seiner technischen Erneuerungen. Aber das Gleiche kann von einem anderen Instrument gesagt werden, der Harfe, die nun die Salons aristokratischen oder bürgerlichen Ursprungs beherrschte. Mit dem Instrumentenbauer Érard wird sie zu dem Instrument, das wir heute kennen, und ihr Repertoire verändert sich, das seit den Tabulaturen des 16. Jahrhunderts oft mit dem der Tasteninstrumente identifiziert wurde. Mit seinem Konzert für Flöte und Harfe beweist Mozart, wo die Unterschiede – zum Beispiel zum Klavier – liegen. Er konnte daher ihre instrumentalen Eigenschaften sowie das technische Potenzial ausschöpfen. Und bald nachdem die Harfe sich mit den Tasteninstrumenten die Aufgabe zu teilen begann, die Amateur-Literatur des sogenannten galanten Stils zu schaffen, gab es auch schwierigere Passagen, die für bekannte Virtuosen von anderen Virtuosen geschrieben wurden. Und gerade im frühen neunzehnten Jahrhundert war es in den Salons sehr häufig der Fall, dass Harfe und Klavier zusammen spielten, in der Regel als Alternative zum Harfen- oder Klavierduo.


Leticia Gómez-Tagle – Poems & Pictures

Ich wollte für diese CD zwei wichtige Werke der Klavierliteratur, die ich schon seit Jahren in Konzerten spiele, aufnehmen. Gaspard de la Nuit von Ravel und die Bilder einer Ausstellung von Mussorgsky haben ihre Inspiration in anderen Kunstbereichen: die Dichtung und die Malerei. Deswegen habe ich meine CD „Poems and Pictures“ genannt. Und zwischen den beiden, als Ausgleich zwischen zwei dramatischen Werken, wollte ich zwei Lieder von Schubert, in den Transkriptionen von Liszt, aufnehmen. Sie sind auch in der Dichtung zu finden: Der Müller und der Bach und Auf dem Wasser zu singen.